Blog – Zeit

Wir leben in einer Zeit, in der die Verunsicherung der Menschen zueinander und im Miteinander seltsame Bedingungen zeigt.

Ich will von Vorneherein nicht werten oder gar urteilen, das steht mir nicht zu. Aber meine Gedanken sind frei, wie mein Geist, dem es gestattet ist, aus Gott zu kommen und in Gott seine letzte Bestimmung zu finden.

Dazwischen finde ich vor, was landläufig im Begriff „Leben“ definiert ist.

Und was mich betrifft, ist es mein Leben und zu Teilen das meiner ausgesuchten Mitmenschen. Und da gibt es noch Dich und Dich und Sie und Sie, die ich nicht näher kenne. Aber wenn Sie diese Zeilen lesen, dann hat das für Sie einen Grund.

Und der ist: „Ich“.

Es interessiert Sie, was ich denke, weil Sie wissen, dass ich ein Freigeist war, schon lange bevor „Querdenker“ und „Freidenker“ sich als solche benannten. Sie sind auch kein Mitläufer einer Mode oder politischen Bewegung, weil Sie bewusst meine Zeilen lesen.

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich keinen Blog starte. Soweit ich weiss, lesen „meine“ Fans meine Texte aus dem Grund, sich selbst zu entdecken in dem einen oder anderen Gedanken.

So hören auch nur ganz bestimmte Menschen meine Lieder gerne.

Und einige Wenige haben begriffen, dass ich damit mein Auslangen finden muss, weil sie wissen, dass ich ein Zeitreisender bin.

Ein Zeitreisender ist ein freier Geist, der in einem Körper lebt – gut – oft leben muss oder will – und durch die Zeit wandert. Da die Zeit nur in der Ewigkeit den Ausgangspunkt hat, aus der sie hervorkommt, geht die Zeit, meine Zeit als Zeitreisender auch wieder dorthin zurück. Und dort wo diese herkommt, finde ich auch meinen Schöpfer, oder Gott, oder Allah oder wie Du Gott sonst noch nennen willst.

Einfach gesagt, komme ich aus Gott und gehe in Gott wieder zurück.

Und dazwischen sind Welten. Und da finde ich Erfahrungen und Erlebnisse und mit dem Gebrauch meiner Sinne habe ich Lust, Angst, Freude, Schmerz, Hunger, bin satt. Das kennst auch Du zur Genüge. Denn niemand hat je behauptet, dass das Leben ein leichtes Unterfangen sei. Es hat Dir auch Niemand gesagt, was Du wie und Wann und wie lange erfahren wirst. Auch Gott nicht, denn Gott hat es Deiner Freiheit überlassen, Etwas zu tun oder es Sein zu lassen.

Daher mischt sich Gott auch in Dein Leben Deiner Freiheit nur selten direkt ein.

Was in diesem Zusammenhang fest steht ist, dass Du eines fernen oder nahen Tages wieder in einer Ewigkeit angekommen sein wirst MIT den Erfahrungen Deines Lebens.

Und da Du direkt diese Zeilen liest und an meinen Gedanken zu den Dingen teilnimmst, haben diese in Deiner Zeit in jedem Fall Eines erreicht: Du hast sie für meine Gedanken vergehen lassen, oder Anders, Du hast Dir eine wertvolle Lebenszeit genommen, um meine Gedanken zu lesen.

Was ich für mich und Dich sehr bemüht bin zu tun, ist Dir Deine Zeit nicht gestohlen zu haben. Darum gleich zum Thema: wir schreiben das Jahr Anfang 2021 und die Welt um uns herum scheint aus den Fugen zu springen, ist durch Politiker, Wirtschaftsbosse, Lügnern und Betrügern, Geistlichen und Irrlehrern für Eines stellvertretend: der Unsicherheit.

Die Unsicherheit das Leben betreffend spiegelt sich in Dir, in mir, in der Familie, den Gemeinden und Städten und Ländern wider. Selbst die armen Menschen, die ohnehin ein geregeltes und sicheres Leben bereits verloren haben, im Dreck der Zelte leben in den Flüchtlingslagern, aber auch die Leute, die auf der Strasse leben und kein gesichertes Dach über dem Kopf haben, immer am Abend – selbst Jene sind sehr, sehr verunsichert.

Eine losgelöste weltweite Pandemie geht einher mit dieser Unsicherheit, die das nackte Leben bedroht. Die Wirtschaftsblöcke der verschiedenen Staaten dieser Welt wie China, Australien, Russland, Amerika und der diversen EU-Staaten regagieren fast gleich in diesem Umfeld.

Über Afrika redet fast Niemand und auch nicht über die Länder der dritten Welt, welche für die anderen Länder ohnehin nur Absatzmärkte darstellen und als Rohstofflieferantenländer auftreten. Und auch das muss hier gesagt sein: wo Milliarden Menschen Hunger haben und alle 3 Sekunden ein Mensch am Hunger jämmerlich zu Grunde geht und stirbt. Hungrig der eigenen Ewigkeit wieder begegnet.

Den religiösen Anführern der Elitereligionen dieser Erde wird nur noch in sehr engen Kreisen vertraut, ansonsten vernichteten unschöne Dinge, wie der Kindesmissbrauch und die Unterdrückung von Minderheiten das letzte Stück Vertrauen in die geistliche Obrigkeit.

Ich könnte hier weiterfahren mit Beispielen, wo die Unsicherheit zunimmt und Menschen vereinsamt, weil Vertrauensbildung nicht mehr stattfinden kann.

Jetzt aber zu hinterfragen, warum das Alles so gekommen ist, wie es kommen musste, ist müßig. Viele der Gründe sind Dir und mir vertraut, denn wo wir entgegenwirken haben können, haben wir das getan. Du und ich. Sie und ich. Aber zusammengefasst müssen wir uns eingestehen, unsere Wirkung war nur mäßig.

Und nun zur Frage, warum wir Beide hier sind: „warum bist Du und ich da?“

„Eine gute Frage“ wirst Du mir antworten, „finden wir gemeinsam eine taugliche Antwort. Eine mit der Du leben kannst, Sie leben können aber auch ich und mein Umfeld.“

Doch wie gehen wir es an?

Ein Zurückschauen ist dem Leben im Jetzt nicht dienlich. Ein Vorausschauen hat immer den schalen Beigeschmack von Hoffnung, die immer die Gedanken schönt und Wolken bunt verfärbt, aber niemals Wirklichkeit ist, weil das Voraus von der Gegenwart eingeholt wird, in dem es dann im selben Moment unerfüllt die Vergangenheit geworden ist, in die wir ja nicht schauen wollen.

Es bleibt uns in der Lösung also nur das „Jetzt“.

Jetzt leben wir. Damit die Vergänglichkeit nicht so krass zu spüren ist, haben wir den Tag in Tag und Nacht verwandelt, rein vom Denken her und einem Tag, wie auch der Nacht gleich viel Zeit gegeben. Nämlich 12 Stunden. Davon arbeiten wir durchschnittlich 8 Stunden und die restlichen 4 sowie 4 Stunden der Nacht abgenommen, gönnen wir uns als unsere „freie Zeit“ – der Freizeit. Die restlichen 8 Stunden verwenden wir meistens mit dem Schlafen oder ähnlichen Tätigkeiten, die da dazu gehören, weil wir das so wollen.

In jedem der Momente ist immer alles „Jetzt“. Obwohl im Jetzt die Vergangenheit , die Gegenwart und die Zukunft unseres Seins liegt.

Jetzt lassen wir den Bissen gut gekaut beim Schlucken in den Magen gehen, jetzt haben wir den Moment dort, wo es nicht jugendfrei beschrieben werden kann, jetzt spielen wir den Ton auf unserem Instrument und genau jetzt fällt hinter uns der Kot in die Toilette, während wir genau jetzt Zeitung lesen und genau jetzt sehen wir unser Gegenüber genau an – es ist eine lange Kette von lauter „Jetzt“ – sie bestimmen und definieren unser Sein in der Gegenwart und wir haben alle Möglichkeiten, dieses jetzt auch in Gedanken und Worte zu fassen, auszusprechen, sie aufzuschreiben oder darüber zu schweigen.

Alleine daran kannst Du erkennen, dass es nicht sehr einfach wird, in der Beantwortung unserer Frage, warum wir hier sind.

Da wir Beide ein gemeinsames Jetzt haben – ich schreibe, Du liest – steht Eines einmal ganz sicher fest. Wir können von uns sicher behaupten zu sein.

Du bist Du und ich bin ich.

Wir haben die Zeit gemeinsam, die wir miteinander verbringen. Das steht fest und ist aus jeder Unsicherheit ausgeklammert.

Unser gemeinsames Jetzt kennt Unsicherheit nicht. Es ist ganz vertrauensvoll und sicher wirksam, dass wir sind. Da es Dich und mich gibt, im Jetzt, wir Beide sicher miteinander sind, ist auch sichergestellt, dass wir voreinander keine Angst haben müssen, die unsere gegenseitige Sicherheit in eine Unsicherheit verwandeln könnte.

Du hast das Wissen wie ich, dass wir sicher sind. Absolut sicher!

Jetzt mache nach diesem 2 Sätzen Deine Augen zu und nimm dieses Gefühl ganz sicher zu sein, so ganz bewusst in Dir auf.

Fühle es, wie Gelassenheit Dich erfüllt und der Freude Platz macht, absolut sicher zu sein!

Los!

Und? Und gleich nochmals!

Wir wissen Beide, dass wir aus der Sicherheit heraus, Alles miteinander tun und lassen können, was wir wollen, ohne je durch Irgendetwas das in Richtung Unsicherheit geht, gestört zu sein. Denn unsere Sicherheit macht uns frei.

Wir sind also sicher und frei!

Was den Schluss zulässt, dass Unsicherheit unfrei macht, gefangen nimmt. Und wenn Du vorher Freude in der Sicherheit spüren hast können, dann löst Unsicherheit also Angst aus.

Gehen wir wieder in unsere Sicherheit zurück und fühlen uns in unsere Freude der Freiheit aus der Sicherheit heraus hinein! Jetzt!

Wir sind freudig, frei und sicher!

Wir wissen in unserer Sicherheit viele, viele Dinge, die uns so vorher gar nicht aufgefallen sind. Denn dass nur durch diese dreimalige Übung der Sicherheit Dein und mein Leben absolut verändert hat, werden wir schon noch gemeinsam in aller Freiheit und Sicherheit feststellen können.

Je öfters Du und ich diese Übung ganz bewusst machen, um so unempfindlicher werden wir für den Angriff auf uns von Angst, Unfreiheit und Unsicherheit.

Unsere Sicherheit lässt uns Dinge erkennen wie sie sind.

Das ist manchmal sehr befremdlich und seltsam, vor Allem in Situationen wo wir nie damit gerechnet haben.

Das Dumme für uns kann aber sein, dass wir Dinge erkennen, die wir so nicht länger haben wollen und diese verändern werden. Ganz bestimmt. Denn unsere Sicherheit und Freiheit geben uns dazu den Mut – falls nötig – auch die Kraft – falls nötig – und wir verändern unsere Situation.

Um nun nicht größenwahnsinnig oder gar überheblich über uns selbst zu werden, sollten wir uns schleunigst zu unserer Sicherheitsübung zurückbegeben und diese einmal durchführen.

Jetzt mache nach diesem 2 Sätzen Deine Augen zu und nimm dieses Gefühl ganz sicher zu sein, so ganz bewusst in Dir auf. Fühle es, wie Gelassenheit Dich erfüllt und der Freude Platz macht, absolut sicher zu sein!

Los!

Und?

Und gleich nochmals!

Wir wissen Beide, dass wir aus der Sicherheit heraus, Alles miteinander tun und lassen können, was wir wollen, ohne je durch Irgendetwas das in Richtung Unsicherheit geht, gestört zu sein. Denn unsere Sicherheit macht uns frei.

Wir sind also sicher und frei!

Was immer wir für uns verändert haben, hat unmittelbar auf uns eine Auswirkung, die mit aller Sicherheit Etwas damit zu tun hat, was dem Sinn nach „endlich habe ich das gemacht“ entspricht.

Es ist so als ob ein schwerer Druck von uns genommen ist und in uns ganz langsam Freude ist, und wir uns selbst bewundern, dass wir das endlich gemacht haben.

Wir sind sogar ein klein Wenig stolz auf uns, weil wir etwas verändert haben, das wir immer vor uns hergeschoben hatten, weil wir nicht sicher sein konnten, in dem was wir tun.

Diese Übung der Sicherheit funktioniert immer, hat immer funktioniert und wird immer funktionieren.

Denn es ist eine Gesetzmäßigkeit der Ewigkeit, die immer schon war, ist und sein wird.